"Rettet das Spiel"

„Rettet das Spiel! Weil Leben mehr als Funktionieren ist“ lautet ein Buchtitel von Gerald Hüther und Christoph Quarch.

Spielen hat viele Dimensionen, und Johan Huizinga hat 1938/39 den Menschen als „homo ludens“ und also das Spiel als Grundkategorie menschlichen Handelns beschrieben. In einer ökonomisch-funktional dominierten Welt werden wir stattdessen oft zu Effizienz- oder Nutzen-orientierten Macher*innen oder passiven Konsument*innen.

Selbst im Theater sind wir eher Zuschauer*innen als Beteiligte. Das war ursprünglich anders (gedacht) – und wer Schauspiel mit Kindern erlebt weiß: Sie sind ganz selbstverständlich mitten im Geschehen! Spätestens mit Beginn der Schule wird auch ihnen häufig der spielerische, phantasievoll-kreative Umgang mit ihrer Umwelt eher abtrainiert als gefördert. Warum es dringend zu unseren Aufgaben gehört, immer wieder neue Spielräume in Leben und Denken zu eröffnen, darüber werden wir mit Impulsen aus Geisteswissenschaft und Hirnforschung ins Gespräch kommen.

Natürlich werden wir uns bei diesem Thema neue Perspektiven auch gemeinsam erspielen – und je nach Interesse Spielgeräte für gruppendynamische und erlebnispädagogische Übungen selbst bauen.

 

Datum und Uhrzeit

07.09.2020 - 08.09.2020

Veranstaltungsort

Flensburger Hof 10-11
35325 Mücke-Flensungen

Teilnahmegebühr

50,00 Euro (inkl. Tagungsunterlagen und Verpflegung)

Anmeldung

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Veranstalter

Fachbereich Kinder und Jugend
 

Kontakt

Melanie Müller-Zacke

Zielgruppe

Hauptberufliche und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Interessierte

Leitung/Verantwortlichkeit

Sven Engel

Referent*in

Sven Engel